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Tipps & Tricks beim Angeln mit der Hegene
Tipps & Tricks beim Hegenenangeln
Erfolgreiches Felchen angeln verlangt Flexibilität und nicht eigensinniges Festhalten an alten Fangmethoden. Experimentier- und Anpassungsfähigkeit zeichnen einen erfolgreichen Renkenangler aus.
Es ist nicht immer leicht, eine neue Art des Fischens zu erlernen, es werden gerade am Anfang sehr viele Fehler gemacht.
Es ist nicht immer leicht, eine neue Art des Fischens zu erlernen, es werden gerade am Anfang sehr viele Fehler gemacht.
Ein fairer Erfahrungsaustausch unter Fischerkollegen darf nicht fehlen. Felchenangler sind einfach in der Regel kommunikativ, die sich gerne über Fangtiefe, Nymphenmuster und Farben gegenseitig austauschen. Aber wenn man gerade am Anfang einige Tipps bekommt, stellt sich viel früher der Erfolg ein. Das Fischen auf eine neue Fischart wird dadurch erst richtig interessant und man verliert nicht den Spass daran. Neulinge finden in der Regel immer einen Angler, der ihn mitnimmt und in die Geheimnisse des Hegenenfischen einweiht.
Grundlegend unterscheiden sich die Länge der Hegene
Fischt man mit der Hegene im Freiwasser?
Bei der Hegene im Freiwasser ist es von Vorteil, wenn die Abzweiger in grösseren Abständen eingebunden werden. Es ist ideal, eine Distanz von 40 bis 50 Zentimetern einzuhalten. Mit dieser Methode kann eine grössere Wasserfläche erreicht werden. Beim Keschern gibt es weniger Konflikte, da die Nymphenabstände grösser sind.
Fischt man mit der Hegene am Grund?
Die Abstände der Springer werden auf 20 bis 30 cm festgelegt, wenn die Felchen bevorzugt am Grund gefangen werden. Damit werden unsere Nymphen bis auf 0,5 - 1,5 Meter am Grund präsentiert und unsere Chancen steigen. Dadurch entstehen mehr Anbisspunkte im Sichtfeld der Felche. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, die Verbindungen noch weiter zu verdichten.
Und wie weiter?
Zupfen
Beim Angeln mit der Hege stellt das langsame Heben und Senken der Rute die Krönung dar.Zupfen mit dem Nachläufer. Es ist sehr vielfältig und spannend. Die Fische, die mit dieser Angelmethode gefangen werden, sind nahezu immer massig.
Vom Ufer aus
Diese Variante der Felchenfischerei ist eigentlich gemütlich. Uferangler werden daher häufig von Fischern als Ansitzangler bezeichnet. Man entspannt sich am Ufer und beobachtet die Bewegung des Renkenschwimmers.
Mit dem Schwimmer vom Boot ausDas Angeln mit dem Schwimmer vom Boot ist eine äusserst erfolgreiche Alternative zum Zupfen. Es wird auch Faulenzer-Methode genannt. Durch diese spezielle Angelmethode können Felchen oder Barsche selbst haken. Im Boot sitzt man entspannt, unterhält sich mit Freunden über Fisch, Gott und die Welt und beobachtet mit einem Auge die Bewegungen des Renkenfinders.
Mit dem Kombischwimmer
Diese Methode ist sowohl vom Ufer als auch vom Boot aus anwendbar. Das Besondere daran ist, dass die Hegene durch einen kleinen Schwimmkörper stabilisiert wird, er befindet sich am Gewässergrund und der ruhende Schwimmer hält sie ständig in Bewegung und gibt ihnen ständig kleine Rucke. Eine weiterer Vorteil ist, dass die Hegene nach dem Auswerfen genau dort bleibt, wo man sie haben möchte.
Die Montage selbst gestaltet sich unkompliziert. Eine herkömmliche Schwimmermontage wird durchgeführt und der Schwimmkörper, entweder aus Kork oder Styropor wird unterhalb des Hegenenwirbels befestigt. Er lässt sich leicht befestigen und wiederverwenden. Es besteht keine Gefahr, dass das Vorfach beschädigt wird, und man ist in der Lage, sich sofort auf die jeweilige Situation im Wasser einzustellen.
Unterwasserpose
Bei extremem Wind und steil abfallendem Untergrund, verwende ich die Unterwasserpose, bei einem Biss sehe ich es an der Rutenspitze oder beim Auftauchen der Pose.
Ein Schnipp auf die Rute
Mit dem Daumen ein Schnipp auf den Rutengriff, nur kurz ein kleiner Schlag. Das imitiert das Zücken einer Larve.
Es ist ebenso von Bedeutung, dass man nur einmal schnippt, danach langsam zieht und erst dann wieder schnippt. Beim Angeln auf Egli kann man leicht mit Mittel- und Zeigefinger auf den Blank trommeln.
Mit dem Daumen ein Schnipp auf den Rutengriff, nur kurz ein kleiner Schlag. Das imitiert das Zücken einer Larve.
Es ist ebenso von Bedeutung, dass man nur einmal schnippt, danach langsam zieht und erst dann wieder schnippt. Beim Angeln auf Egli kann man leicht mit Mittel- und Zeigefinger auf den Blank trommeln.
Auch die Rute ist von Bedeutung: Ein Schwabbelstock überträgt die Schnipps nicht. Wenn dann noch sechs und mehr Gramm Blei an der Hegene sind, ist die Spitze bereits tot. Man sieht auch keinen Biss im Millimeterbereich. Die grossen Felchen sind sehr zaghafte Beisser. Ich fische immer 4 Gramm oder teilweise noch weniger.
Und zum Schluss noch was die Zeit anbelangt
Eine Nymphe steigt bis 90 cm pro Minute. Es sind keine Sprinter. Sie sind oft lediglich getrieben vom Wasser. In der Regel benötigt eine Nymphe in 20 m Tiefe 18 Minuten, um bis zur Oberfläche zu gelangen!
Das bedeutet beim Felchen fischen mit der Hegene sehr, sehr langsam Heben und senken.